Japan – Tag 2

japan-2019

Japan – Tag 2

Unsere Machiya (jap. 町家/町屋) in Kyōto

Als Unterkunft in Kyōto hatten wir die Freude,  eine alte, renovierte, echte Machiya (traditionelles hölzernes Stadthäuser in Japan) zu bewohnen.

Machiya (jap. 町家/町屋)
Machiya (jap. 町家/町屋)

Viel Holz, wunderbare Tatami, es duftet wunderbar nach Holz..Da diese Häuser nach traditionellen Methoden gebaut wurden, ist es bei niedrigen Temperaturen in manchen Räumen etwas kälter – besonders im Badezimmer und Vorraum/Küche.

Vor dem Türrahmen hing ein  Noren (jap. 暖簾,  traditioneller japanischen Vorhang), diese sollen vor Sonneneinstrahlung, Wind und Staub schützen – bei Geschäften kennzeichnen sie auch, dass das Geschäft geöffnet ist.

Kimonos überall..

Die ersten mit Kimono gekleideten Frauen auf dem Weg zum Inari-Shrine, unserem ersten Ausflugsziel in Kyōto.

Fushimi-Inari-Taisha ((jap. 伏見稲荷大社)

Wir wussten von Anfang an, dass es uns besonders zu den japanischen Shreinen und Tempeln ziehen würde, daher haben wir einen der brühmtesten (und auch von Touristen meist besuchten) Shrein als unsere erste Begegnung ausgewählt – Fushimi Inari-Taisha (jap. 伏見稲荷大社).

Fushimi-Inari ist wahrlich ein ständig voller Shintō-Schrein..
Fushimi-Inari ist wahrlich ein ständig voller Shintō-Schrein..
Reinigung vor dem Gebet
Reinigung vor dem Gebet

Torii (jap. 鳥居)

Die berühmten scharlachroten Torii – die Alleen setzen sich aus tausenden dieser Torii zusammen – jedes eine Opfergabe von Gläubigen, die meisten von Firmen und wohlhabenden Familien.

Weiter auf dem weniger bekannten und ruhigeren Pfad hinauf auf den Gipfel des Berg Inari.
Als Belohnung gab es hier viele senpon torii (jap. 千本鳥居) ohne viele Touristen!

Friedhof und Schrein auf dem Weg.

Eine Bitte an die Gottheit...
Eine Bitte an die Gottheit...
Inari ist allgegenwärtig
Inari ist allgegenwärtig

Schrein am Gipfel

Weg hinab vom Gipfelschrein

Zwischenstation der Wanderung auf der Yotsutsuji Station

40 Minuten Wanderung
40 Minuten Wanderung

Auf dem Weg fanden sich immer wieder kleine Schreine..

Straßen von Kyōto und Cat-Cafe

Inari (jap. 稲荷)

Inari (jap. 稲荷)  – Gott bzw. die Göttin (Kami) der Fruchtbarkeit, des Reises und der Füchse.
Die Inari-Füchse (oder Kitsune,  Rotfuchses und Eisfuchs) dienen als Boten.
Inari ist in Japan eine sehr populäre Gottheit, in den meisten Orten in Japan gibt es für sie einen Schrein (über 30.000 in ganz Japan).

Im Maul tragen die Inari-Füchse oft einen Schlüssel (symbolisiert den Zugang zu den Reisspeichern) oder Edelsteine (steht für den Geist der Götter).

Der Schlüssel im Maul des Inari-Fuchses symbolisiert den Zugang zu den Reisspeichern.
Der Schlüssel im Maul des Inari-Fuchses symbolisiert den Zugang zu den Reisspeichern.
Inari-Figur
Viele der Inari-Figuren tragen rote Lätzchen diese Farbe soll be­son­ders wirksam zur Ab­wehr böser Dämonen (jap. 魔除け (mayoke)) geeignet sein.
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